Auf der Fähre, 26.-28.05.2009

 

Wir haben durchgeschlafen wie die Murmeltiere und sind erst nach 08h00 aufgewacht. Das Frühstück ist, wie beim Hinweg auch schon, ziemlich einfach, um nicht zu sagen karg. Es besteht aus: 1 heisses Getränk, 1 Fruchtsaft, 1 Gipfeli, 1 kleine Portion Butter und Konfitüre, sowie 2 kleine Zwieback.... Supplement muss zusätzlich bezahlt werden.....


Der Morgen geht sehr schnell vorbei, indem wir unsere Berichte fertig schreiben und ein bisschen die Leute beobachten.... Und um 12h00 gibt es schon wieder das Mittagessen. Den Nachmittag verbringen wir auf dem Sonnendeck beim gemütlichen Relaxen... Später spielten wir eine scharfe Partie Canasta… und um 19h00 gibt es dann auch schon wieder Nachtessen... Ja, es ist schön das Bordleben auf der Fähre.... Essen und Relaxen!


Am nächsten Morgen erlebten wir eine böse Überraschung. Als wir zum Frühstücksraum kamen, war dieser schon wieder sauber aufgeräumt und geschlossen. Was ist denn da los? Doch plötzlich merkten wir, dass wir die Uhren falsch nachgestellt hatten, d.h. wir haben am Vorabend die Durchsage falsch verstanden und unsere Uhren anstatt 2 Stunden nur 1 Stunde nach vorne gedreht.... Ahaa!!! Aber ist ja nicht weiter schlimm, denn um 12h00 gibt es schon wieder Mittagessen....


Fredi geht es plötzlich nicht so gut. Er hat Magenprobleme, verträgt wohl das europäische Essen nicht mehr....

In Barcelona gibt es einen Zwischenhalt, damit Passagiere ein- und aussteigen können. Von der Rehling aus beobachten wir das emsige und zum Teil hektische Treiben beim Entladen und Beladen....


Nach Barcelona kommt plötzlich ein starker Wind auf. Über den Lautsprecher werden wir informiert, dass die See nun etwas rauer werden wird, und dass man sich auf dem Schiff vorsichtig fortbewegen soll. In den langen Korridoren wurden überall "Kotzsäckli" deponiert. Wir nahmen jeder sicherheitshalber auch je eines mit, doch wir haben sie nicht gebraucht....


Um 09h00 kommen wir in Genua an. Das Entladen der Maschine geht problemlos und auch die Zollformalitäten haben wir sehr schnell absolviert. Wir fahren durch das Hafengelände zur Ausfahrt und suchen dann den Weg durch Genua in Richtung der Autobahn nach Milano. Es hat nicht viel Verkehr und wir kommen sehr zügig voran. Auch die Einreise an der Schweizergrenze verlief ohne Zwischenfälle, d.h. auch Fredi konnte mit seiner Kartonnummer am Motorrad problemlos einreisen....


Am Nachmittag erreichten wir den Gotthardpass und machten uns dann zügig auf die Heimreise nach Cernier, respektive nach Lachen.