Tag 04 – 16.08.2010 – Kalambaka

Auch heute erwartete uns wunderschönes Wetter. Der Morgen war noch angenehm kühl. Eigentlich müsste man Frühmorgens wegfahren, doch dazu müsste man füh aufstehen…. und überhaupt, das Frühstück wollten wir auf keinen Fall verpassen…..

Ein reichhaltiges Buffet, mit vielen verschiedenen Köstlichkeiten aus der einheimischen Küche, war im Frühstücksraum sehr einladend angerichtet. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Wir füllten unsere Teller unter dem Motto “von allem ein bisschen, aber nie zu wenig“, und liessen uns so richtig Zeit, den Tag genussvoll anzugehen….

Auch die Internetverbindung aus dem Hotel war einwandfrei, so dass wir auch noch den Reisebericht und die Track-Daten auf die Homepage spitzen konnten.

Um 11h00 waren die Maschinen bepackt und alle bereit für die Weiterfahrt. Die Maschine von Raphaël hatte zwar ein wenig Startschwierigkeiten, und musste kurz mit vereinten Kräften angestossen werden. Doch dann waren wir wirklich bereit für die Weiterfahrt….

Schon kurz hinter Iaonina war gross angeschrieben, dass der Kataras-Pass offen sei und ohne Schneeketten passiert werden könne. Das beruhigte uns natürlich ungemein, denn Schneeketten hätten wir keine dabei….

Die Strecke führte wunderschön den Berghang entlang und lange hatte man einen weiten Blick auf den See und das Städtchen Ioanina. Die Strasse führte mit unzähligen Kurven immer weiter den Hängen entlang. Verkehr gab es praktisch keinen. Erwin zählte während 40km zum Spass, und auch für seine persönliche Statistik, die entgegenkommenden Autos und kam auf total 18 Fahrzeuge….

Die ganze Strecke über den Kataras-Pass von Ioanina bis nach Kalambaka ist für Motorradfahrer ein Traum. Während 125km reiht sich eine Kurve an die andere, und zwar keine spitzen Ecken, sondern fast alle können rund und fliessend gefahren werden. Natürlich ist der Strassenbelag in diesen südlichen Ländern nicht immer der beste, doch das kennt der geübte Fahrer und fährt mit der entsprechenden Vorsicht.

In Kalampaka logieren wir im Hotel Odysseon, das direkt bei den eindrücklichen Felsen der Meteoren liegt. Die riesigen Felszapfen ragen bizarr in den Himmel und auf einzelnen sind auch von der Stadt aus die Klöster auf den Spitzen zu sehen. Doch die werden wir uns morgen, während unserem ersten Ruhetag, ansehen….

Nach einem leckeren Nachtessen schlenderten wir noch ein wenig durch die belebten Strassen von Kalampaka und liessen dann den Tag gediegen ausklingen…... - in einem gemütlichen Strassenbeizchen, bei angenehm kühlen 33°C, unterstützt von einem erfrischenden Windchen, und dazu einem feinen Greek-Coffee….  und viel süsser Patisserie aus der daneben stehenden Konditorei…..

Track Ioanina - Kalambaka