Tag 05 – 17.08.2010 – Meteora-Klöster
Heute haben wir einen Ruhetag eingeschaltet, denn wir möchten den Tag nutzen und die berühmten Meteora-Klöster besichtigen. Das Wetter ist weiterhin schön und auch im Hotel war es kein Problem unseren Aufenthalt um einen Tag zu verlängern.
Direkt nach dem Frühstück machten wir die Maschinen bereit und los ging es über die kurvige Rundtour dem ersten Meteora-Kloster entgegen…..
Die Meteora-Klöster, östlich des Pindos-Gebirges gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Name “Meteora“ leitet sich ab von “meteorizo“, was so viel wie in der Luft schwebend“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf einem hohen Felsen gebaut wurden, sodass sie bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.
Bei den heute zugänglichen Klöstern ist die Zufahrt problemlos mit dem Fahrzeug zu machen. Steile Wege und Treppen oder luftige Stege führen dann vom Parkplatz bis zum Klostereingang. Dort steht natürlich ein kleines Kassenhäuschen, in dem, ganz in Schwarz gekleidet, ein Mönch oder eine Nonne sitzt und die Gäste genau und akribisch mustert. Denn es gilt eine strickte Kleiderordnung für Besucher. Für Herren sind Shorts tabu, während bei Frauen Miniröcke und schulterfreie Oberteile nicht toleriert werden. Auch werden bei Frauen Kleider bzw. Röcke lieber gesehen als Hosen; Hosen tragende Frauen werden in einigen Klöstern gebeten, sich eine Schürze vorzubinden, die am Eingang ausgeliehen werden kann. Natürlich mussten auch unsere Frauen im Kloster Agios Stefanos eine solche Schürze umbinden.
Die Einrichtungen in den Klöstern sind sehr interessant zu besichtigen und gaben uns einen kleinen Einblick in das mühsame und karge Leben dieser Mönche. Die Kirchen und Kappellen sind sehr prunkvoll und mit zahlreichen Ikonen und Malereien ausgestattet. Und von überall hat man einen gigantischen Blick übers Land hinaus und auch in Schwindel erregende Tiefen und Schluchten.
Am Nachmittag wurde es immer heisser, so dass wir beschlossen nach Kalampaka zurück zufahren. Das Thermometer zeigte nun 45°C an….. In einer kühlen, klimatisierten Taverne gönnten wir uns einen kleinen Salat und viel, viel, und noch mehr, Wasser und Fanta……
Der ganze Nachmittag war dann für eine ausgedehnte Siesta reserviert. Alle hängten faul im Garten rum und machten einfach Nichts….. aber von dem viel…..
Am Abend kühlte es nun wieder auf 33° ab und es bläst ein angenehmes Lüftchen. Wir werden morgen direkt nach dem Frühstück weiterfahren in Richtung Kastoria. Wir haben uns fest vorgenommen, die frühen Vormittagsstunden für die Reise zu nutzen…..
Übrigens: Unter dem Menupunkt “Gallerie“ sind nun einige Bilder abgelegt.
