Tag 23 – 04.09.2010 – Cernier
Heute steht die letzte Etappe unserer Reise auf dem Plan. Der Himmel war stark verhangen und über Bozen standen bedrohlich schwarze Gewitterwolken. Doch in Richtung Schweiz zeigte sich der Himmel mit blauen Aufhellungen und auch die Sonne schien am Horizont durchzudrücken.….
Das Frühstücksbuffet war, wie es sich für ein Wellness-Hotel geziemt, reichlich und mit vielen gesunden und auch mit den feinen, aber weniger gesunden, Produkten liebevoll angerichtet. Und so langten wir halt nochmals kräftig zu, und tranken dazu feinen Kaffee und heisse Schokolade…..
Die Fahrt durch das Vinschgau verlief problemlos und ohne all zu grosses Kolonnenfahren. Links und rechts von der Strasse leuchteten die reifen Äpfel von den prallvollen Bäumen in den zahlreichen Plantagen. Auch wurde überall bewässert, das uns zuversichtlich machte, dass es noch nicht so schnell regnen werde….
Im schönen Städtchen Glurns im oberen Vinschgau machten wir nochmals einen kurzen Halt, denn hier gibt es in einem kleinen Laden feines Trockenfleisch aus der Region zu kaufen….. aber auch spezielle Käsesorten für kulinarische Liebhaber oder Feinschmecker….
Den Zoll passierten wir ohne dass wir unsere Papiere zeigen mussten. Es war nur wenig Verkehr auf der Strasse und so konnten wir in gemütlichem, aber trotzdem zügigem Tempo über den gut ausgebauten Ofenpass fahren. Kurz vor Zernez fing es ganz leicht an zu regnen. Da auch über dem Flüelapass schwere Regenwolken hingen, entschieden wir uns für eine Rast im Restaurant bei der zentralen Strassenkreuzung. Mit heissen Getränken wärmten wir uns wieder auf und informierten uns mit den lokalen Zeitschriften über das aktuelle Tagesgeschehen…..
Ein Stunde später waren die Strassen wieder trocken und die Sicht auf den Flüelapass wieder frei von Wolken….. So konnten wir unsere Regenanzüge im Gepäck lassen und auf trockener Strasse über den Pass nach Davos fahren…. Da haben wir aber richtig Glück gehabt….. Ab Davos wurde das Wetter immer sonniger und die Temperaturen angenehm warm. In Küblis machten wir nochmals eine ausgiebige Rast mit einem feinen Mittagessen, denn auf Raphaël und mich wartete nach Landquart noch eine lange Fahrt über die Autobahn…. , die wir gestärkt in Angriff nehmen wollten…..
In der Raststätte Glarnerland bei Ziegelbrücke verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und Reisebegleiter, die ihren Wohnsitz in Lachen, bzw in Rapperswil haben. Unsere weitere Fahrt ist schnell erzählt. Nach 2.5 Stunden monotoner Autobahnfahrt kamen auch wir mit unseren Maschinen müde, aber glücklich, dass die ganze Reise so gut abgelaufen ist, zuhause in Cernier an.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, dass wir gemeinsam eine so tolle Reise erleben durften. Es war eine Reise, die uns noch lange nachhaltig in Erinnerung bleiben wird…….
