Tag 17 - 17.06.2011 – Dufftown – Perth
Gemäss Wetterbericht kommt heute von Süden her Regen über das Land, um dann bis am Abend auch den ganzen mittleren Teil von Schottland zu überziehen. Dies bedeute für uns, dass wir am Morgen keine Zeit verlieren dürfen, damit wie so lange wie möglich im trockenen fahren können. Mal sehen was da auf uns zu kommt…..
Um 08h00 sassen wir im Frühstücksraum und erhielten das bestellte Frühstück. Wie immer hier mit Eier, Speck und Bohnen, sowie mit feinem Tee und dazu frischen Toast. Aber auch frische Erdbeeren standen für das Müesli bereit.
Um 09h00 war alles gepackt und wir bereit für die Fahrt nach Perth. Es erwatete uns ein wunderschöne kurvige Strecke, also eine richtige Genussfahrt für Motorradfahrer. Ab Dufftown nahmen wir die A941, die uns bis nach Rhynie über 35 km durch ein einsames und ruhiges Tal führte. Auf der ganzen Strecke bis Rhynie begegneten uns wie Fahrzeuge….. In Rhynie bogen wir nun in die A97. Die Strecke führte nun durch sehr hügeliges Gebiet. Die Strasse schlängelte sich extrem kurvig um diese Hügel und Buckel. Das Wetter war immer noch gut, dh. bewölkt aber sonnig. Die Strasse also trocken, so dass wir diese Fahrt so richtig geniessen konnten.
In Ballater machten wir eine Pause und setzten uns für einen Kaffe in ein freundliches Strassencafe. Pia fand hier auch endlich einen Optiker, der ihre Brille reparieren konnte. Ja man spürte hier deutlich, dass wir langsam den Norden Schottlands, die Highlands, verlassen werden.
Ab Ballater veränderte sich auch die Landschaft wieder stark. Das breite Tal war nun auch stark bewaldet und auch die Strasse führte durch diese Wälder. Hier kamen wir auch am Castle Balmoral vorbei, doch von der Strasse aus konnte man nichts sehen. Das Castle liegt weiter abseits, gut geschützt durch die Wälder. Der Parkplatz beim Visitor Center war aber total überfüllt und wir fuhren weiter in Richtung Braetnar, eine richtige Skistation. Ab Braetnar fuhren wir nun in richtig bergiges Gebiet. Die Strecke führte durch ein prächtiges Hochtal hinauf zum Passübergang Devil’s Elbow. Dies ist anscheinend eine belebte Strecke von Motorradfahrern, denn überall waren spezielle Hinweisschilder, die vor den Kurven warnten…. Und es überholten uns auch einige einheimische Motorradfahrer in sehr, sehr zügiger Fahrweise…..
Nach der Passabfahrt verdunkelte sich der Himmel immer stärker. Wir zogen also unser Regenzeug an, und schon kurz später fing es leicht an zu regnen. Dieser Regen begleitete uns nun noch die letzten 50 km bis nach Perth.
Trotz des Regens am Schluss war es eine wunderschöne Fahrt durch diese verschiedenen Täler.
